
Krankengymnastik ZNS: für wen sie gedacht ist
Ein Überblick über die neurologische Physiotherapie: bei welchen Krankheitsbildern sie eingesetzt wird und worauf sie abzielt.
Krankengymnastik ZNS richtet sich an Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Der Schwerpunkt liegt auf Bewegungsabläufen, Koordination und Gleichgewicht.
Bei welchen Krankheitsbildern
Eingesetzt wird sie unter anderem nach einem Schlaganfall sowie bei Multipler Sklerose oder Parkinson. Auch nach anderen neurologischen Ereignissen kann sie Teil der Rehabilitation sein.
Worauf sie abzielt
Im Vordergrund steht die Alltagsfähigkeit: Aufstehen, Gehen, Greifen, sicher stehen. Über gezielte Übungen und Techniken werden Bewegungsabläufe angebahnt und gefestigt. Ziel ist es, Selbstständigkeit zu erhalten oder zurückzugewinnen.
Ein längerer Weg
Neurologische Rehabilitation braucht Zeit und Wiederholung. Fortschritte zeigen sich oft in kleinen Schritten. Genau deshalb ist die Regelmäßigkeit der Behandlung wichtiger als die Intensität einer einzelnen Sitzung.
Angehörige einbeziehen
Wo es sinnvoll ist, beziehen wir Angehörige ein. Wer den Alltag mitgestaltet, kann dazu beitragen, dass das Erarbeitete auch zwischen den Terminen präsent bleibt.
Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick. Welche Therapie in Ihrem Fall geeignet ist, klären wir nach einer persönlichen Untersuchung und in Abstimmung mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.
