Bewegung im Büroalltag: kleine Gewohnheiten, große Wirkung
Prävention13.09.2026

Bewegung im Büroalltag: kleine Gewohnheiten, große Wirkung

Langes Sitzen lässt sich selten ganz vermeiden. Worauf es stattdessen ankommt und welche Gewohnheiten sich leicht einbauen lassen.

Wer den Großteil des Tages am Schreibtisch verbringt, kennt das Gefühl: Der Nacken wird steif, der untere Rücken meldet sich, die Schultern wandern nach oben. Das Problem ist dabei seltener die einzelne Haltung als die Dauer, über die sie beibehalten wird.

Nicht die perfekte Haltung, sondern der Wechsel

Die beste Sitzposition ist die nächste. Statt nach der einen richtigen Haltung zu suchen, lohnt es sich, die Position regelmäßig zu verändern: aufrecht, zurückgelehnt, kurz im Stehen.

Gelegenheiten, die ohnehin da sind

  • Telefonate im Stehen oder Gehen führen
  • Den Drucker oder die Kaffeemaschine bewusst nicht am nächstgelegenen Ort nutzen
  • Kurze Wege zu Kolleginnen und Kollegen laufen, statt zu schreiben
  • Beim Warten auf einen Ladevorgang aufstehen und sich strecken

Der Arbeitsplatz

Der Bildschirm sollte so stehen, dass der Blick leicht nach unten fällt und der Kopf gerade bleibt. Unterarme und Oberschenkel liegen etwa waagerecht auf. Wichtiger als jeder Millimeter ist jedoch, dass Sie den Platz zwischendurch verlassen.

Wann Sie nachfragen sollten

Halten Beschwerden über Wochen an, nehmen sie zu oder gehen sie mit Taubheitsgefühlen oder Kraftverlust einher, sollten Sie das ärztlich abklären lassen. Solche Zeichen gehören untersucht und nicht ausgesessen.

Dieser Beitrag enthält allgemeine Hinweise zur Alltagsgestaltung. Er ersetzt weder eine ärztliche Abklärung noch eine individuelle therapeutische Beratung.

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